Bildung, Bildung, Bildung!

Rechtsanwälte für Bildungsunternehmer
von Rechtsanwalt Holger Klaus
Wer keine Lust auf Aktien, Betongold und Co. hat, kann ruhigen Gewissens in die Bildung des Nachwuchses investieren

Was für ein Satz, den die zugegebenermaßen stets wirtschaftsfreundliche FAZ hier wiedergegeben hat:

“Frühkindliche Interventionen bringen die höchsten Renditen”

Wahrscheinlich stößt man sich unbewusst an dem Wort “Rendite”. Denn Rendite und Kinder im Zusammenhang zu erwähnen irritiert natürlich. Und die Höhe des Gehalts, das irgendwann einmal erzielt werden kann, ist selbstredend nicht das Maß aller Dinge. Denn, das wissen wir alle, Glück kann man nicht kaufen.

Und dennoch: Der Grundgedanke des Artikels ist ja, dass das für Bildung des Nachwuchses ausgegebene Geld nicht zum Fenster hinausgeworfen ist, sondern sich – zumindest statistisch – im späteren (Berufs-) Leben mehr als bemerkbar machen wird.

Daher: Eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung im Sinne frühkindlicher Bildung kostet Geld, sollte aber als Ausgabe nicht gescheut werden. Soweit Staat, Länder und Kommunen bereit sind, hierfür aufzukommen – perfekt. Wenn nicht oder nur halbherzig werden sich Eltern selber ihre Alternativen bei freien Kita-Trägern oder Schulen suchen und gegebenenfalls hierfür bereit sein, auch mehr zu zahlen.

Immerhin ist das besser – und damit kommen wir zum Ausgangspunkt des FAZ-Artikels zurück – als an der Börse oder dem Immobilienmarkt Verluste einzufahren.

VEST Rechtsanwälte LLP für Bildungsunternehmer

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veröffentlicht von Rechtsanwalt Lars Ihlenfeld

VEST Rechtsanwälte LLP | Berlin
Fehrbelliner Str. 50, 10119 Berlin
Tel.: +49 30 21 808 787
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Bitte beachten Sie, dass der obige Artikel nicht eine rechtliche Beratung im Einzelfall ersetzen kann. Sollten Sie daher Rat zu einem der oben behandelten Themen benötigen, würden wir uns über Ihre Kontaktaufnahme, gerne auch zunächst per E-Mail, jederzeit freuen.

Ohne Masernimpfung Schulausschluss möglich

Rechtsanwälte für Bildungsunternehmer
von Rechtsanwalt Holger Klaus
Fehlende Masernimpfung berechtigt Gesundheitsamt zum Ausschluss eines Schülers vom Unterricht

Die Berliner Zeitung berichtet: “Schüler ohne Masernimpfung können vom Unterricht ausgeschlossen werden.”

Wir kennen den Fall nur aus der Zeitung. Und es handelt sich offensichtlich um eine Verbotsverfügung des Gesundheitsamts und nicht um die einseitige Entscheidung einer Schule.

Es ist also keinesfalls vergleichbar mit den aktuellen Wünschen freier Kita-Träger, selber zu bestimmen, dass ein ungeimpftes Kind die Kita nicht mehr besuchen darf.

Jedoch, und das ist hier relevant, es zeigt sich offensichtlich ein gewisser “Trend” auf. Ob der allerdings auch belastbar ist, bleibt abzuwarten. Denklogisch müsste der Fall aber eigentlich auch auf den Kitabereich anzuwenden, sofern – zumindest – ein Gesundheitsamt handelt.

 

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