Diskriminierung? BAG: Persönliche Einstellungen, Sympathien oder Haltungen sind keine „Weltanschauung“

Was ist die nach AGG geschützte “Weltanschauung”? Das BAG hatte zu entscheiden
Rechtsanwalt Holger Klaus

Das Allgemeine Gleichstellungsgesetz (AGG), das vor Diskriminierungen schützen und bei Diskriminierungen diese mittels Schadensersatzansprüchen ahnden soll, statuiert in § 1 AGG:

“Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.”

Diesbezüglich hat das BAG nun in einem Urteil entschieden, dass allein persönliche Einstellungen, Sympathien oder Haltungen noch keine „Weltanschauung“ darstellen (Bundesarbeitsgericht Urteil vom 20. Juni 2013 – 8 AZR 482/12).

Link zur Mitteilung des Bundesarbeitsgerichts

veröffentlicht von Rechtsanwalt Holger Klaus

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