Gesundheitlichen Folgen von Mobbing keine Berufskrankheit

Die gesundheitliche Folgen von Mobbing sind nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung als Berufskrankheit entschädigen
Rechtsanwalt Holger Klaus

Das Hessische Landessozialgericht hat entschieden:

Mobbing und die hieraus resultierenden negativen Gesundheitsfolgen seien keine anerkannte Berufskrankheit.

Die Erkrankung könne auch nicht vergleichbar einer Berufskrankheit entschädigt werden, weil nicht eindeutig sei, dass eine bestimmte Berufsgruppe in oder bei ihrer Beschäftigung in weitaus höherem Grade als die übrige Bevölkerung Mobbing ausgesetzt sei. Vielmehr, so dass hessische Landessozialgericht, komme Mobbing in allen Berufen sowie im privatem Leben vor.

Da zudem keine zeitlich auf höchstens eine Arbeitsschicht begrenzte Einwirkung vorliege, sei ferner auch kein Arbeitsunfall anzuerkennen.

(Achtung: Gegen die Entscheidung ist die Nichtzulassungsbeschwerde eingelegt worden.) 

veröffentlicht von Rechtsanwalt Holger Klaus

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